Allgemeine Informationen

HÄUFIG VERWENDETE GEHÄUSE- UND ARMBANDMATERIALIEN

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

AUTOMATIKWERK

Ein mechanisches Werk, das durch die normalen, täglichen Armbewegungen des Trägers aufgezogen wird; um eine Gangreserve aufzubauen, ist ausreichend Aktivität erforderlich. Wird auch als „Uhr mit automatischem Aufzug“ bezeichnet.

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ARMBAND

Der Teil der Uhr, der sie am Arm befestigt. Die beiden gebräuchlichsten Armbandarten sind Leder- und Metallarmbänder.

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Bezel

Auf dem Gehäuse aufgesetzter Reif, der das Glas trägt. Die Lünette kann mit Diamanten oder anderen Steinen gefasst sein. Lünetten können auch Unterteilungen haben, anhand derer man die verstrichene Zeit ablesen kann, zum Beispiel bei Taucheruhren. Manche Lünetten sind beweglich und können gedreht werden, um verschiedene Arten von Zeitmessungen durchzuführen.

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Cabochon

Die Verzierung, oft ein kuppelförmiger oder facettierter Rubin, Smaragd oder anderer Edelstein, die die Aufzugskrone akzentuiert. Außerdem werden solch kuppelförmige Marker auf manchen Zifferblättern als Indizes zur Stundenmarkierung verwendet.

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KALENDER

Die Fenster oder Nebenzifferblätter auf dem Zifferblatt einer Uhr, die Datum, Tag, Monat und/oder Jahr anzeigen.

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GEHÄUSE

Das Metallgehäuse, in dem sich der Uhrenmechanismus befindet (das Werk, das Zifferblatt und die Zeiger).

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 Chronograph

Eine Uhr, die über einen Stoppuhr-Mechanismus verfügt: einen Timer, der für eine Zeitmessung gestartet und gestoppt werden kann.

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Chronometer

Ein Zeitmesser, der sehr hohen Präzisionsstandards gerecht wird und von der C.O.S.C (einem offiziellen Schweizer Prüfinstitut) getestet und zertifiziert wurde. Jeder Chronometer verfügt über ein eigenes offizielles Prüfzertifikat, das seine Ganggenauigkeit bescheinigt.

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KRONE

Der kleine Knopf an der Aufzugwelle, mit dem man die Zeiger zur Einstellung der Zeit bewegen und Uhren mit mechanischem Werk aufziehen kann.

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GLAS

TDas durchsichtige „Glas“, das das Zifferblatt einer Uhr schützt. Es gibt drei häufig verwendete Glasarten: Acryl-, Mineral- und Saphirglas. Das Saphirglas ist das teuerste, kratzfesteste und widerstandsfähigste Glas.

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FALTSCHLIESSE

Eine Schließe mit einem zwei- oder dreiteiligen Element, das sich zusammenfaltet, um die beiden Enden eines Armbandes sicher zusammenzuhalten. Diese Befestigungsart erlaubt es, die Uhr ganz leicht an- und abzulegen.

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ZIFFERBLATT

Das „Gesicht“ einer Uhr. Das Zifferblatt verleiht einer Uhr Schönheit und Charakter, abhängig von den Fertigungsmaterialien, dem Stil der Zeiger und Indizes, der Textur und den sonstigen Details, die sein Erscheinungsbild prägen.

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TAUCHERUHR

Eine Sportuhr, die speziell darauf ausgelegt ist, dem Wasserdruck unter der Wasseroberfläche standzuhalten; wird oft von Gerätetauchern verwendet. Zu den typischen Merkmalen solcher Uhren gehört eine verschraubte Krone, die eine starke Versiegelung bildet und somit verhindert, dass Wasser in das Gehäuse eindringt. Um als Taucheruhr klassifiziert zu werden, muss eine Uhr bis zu 20 atm (oder bar) wasserdicht sein (entspricht dem Druck, wie er 200 m bzw. 660 Fuß unter Wasser herrscht).

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LÜNETTE MIT DOPPELTER/ZWEITER ZEITZONE

Eine drehbare Lünette, mit der die Zeit einer zweiten Zeitzone angegeben werden kann, zusätzlich zu der Zeit, die die Zeiger auf dem Zifferblatt anzeigen.

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DICHTUNG

Ein Ring aus Kautschuk oder Kunststoff, mit dem das Uhrengehäuse gegen Staub, Feuchtigkeit und Wasser versiegelt wird. Normalerweise bei der Krone, dem Glas und dem Metallgehäuse verwendet.

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GUILLOCHE

Ein eingraviertes Muster aus dünnen, einander überkreuzenden oder überlappenden Linienzügen, mit dem Zifferblätter verziert werden.

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HANDAUFZUGSWERK

Ein anderer Name für ein mechanisches Werk, das von Hand aufgezogen wird. Siehe auch „Mechanisches Uhrwerk“.

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STEIN

Ein kleiner, synthetischer Saphir oder Rubin, der an verschiedenen Stellen eines mechanischen oder Quarzwerks platziert wird. Steine werden gelocht, abgeschrägt und poliert, um als Lager für Uhrengetriebe zu dienen und so die Reibung zwischen den beweglichen mechanischen Teilen zu minimieren.

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LEUCHTZEIGER

Uhrenzeiger, der mit einer Substanz wie Tritium oder Super-LumiNova® beschichtet ist, damit er in der Dunkelheit leuchtet. Leuchtzeiger werden vor allem bei Sportmodellen häufig verwendet, weil sie unter Wasser bessere Ablesbarkeit gewährleisten.

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MANUELLES UHRWERK

Ein mechanisches Werk, auch als „Handaufzugswerk“ bekannt, bei dem die Triebfeder täglich mit Hilfe der Krone von Hand aufgezogen werden muss. Siehe auch „Mechanisches Uhrwerk“.

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MECHANISCHES UHRWERK

Ein Uhrwerk, das aus einer Reihe sich drehender Zahnräder und Steine besteht und fachmännisch von Hand kalibriert ist. Ein mechanisches Uhrwerk kann sein: ein „Automatikwerk“, auch als „Werk mit automatischem Aufzug“ bezeichnet (Aufzug durch die Armbewegungen beim täglichen Tragen der Uhr), oder ein „manuelles“ Werk, auch „Handaufzugswerk“ genannt (muss regelmäßig/täglich mithilfe der Krone von Hand aufgezogen werden).

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MINUTENREPETITION

Eine Funktion in einer Uhr, die nach Betätigung eines Drückers oder Schiebers hörbar die Zeit in Stunden, Viertelstunden und Minuten schlägt.

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MONDPHASENANZEIGE

Ein Fenster auf dem Zifferblatt, oft halbmondförmig, das die aktuelle Mondphase anzeigt. Diese exklusive Komplikation kommt meist in Kombination mit anderen Funktionen zum Einsatz, die ebenfalls Bezug zum Kalender haben.

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PERLMUTT

Die irisierende innerste Schalenschicht von Süßwasser-Mollusken, die in dünne Scheiben geschnitten und zur Herstellung von Uhrenzifferblättern verwendet werden kann. Meist hat Perlmutt einen milchig weißen Schimmer, doch auch andere natürliche Perlmuttfarben kommen vor, wie etwa Grau, Blau oder Rosa.

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REGELMÄSSIGE WARTUNG

Damit die Wasserdichtheit Ihrer Uhr gewährleistet bleibt, empfehlen wir, die Gehäuseversiegelungen und Dichtungen alle 12 – 24 Monate zu überprüfen und zu überholen. Dies trägt dazu bei, das Werk vor Luft, Staub und Feuchtigkeit zu schützen, die mit der Zeit in die Uhr eindringen und ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können.

Alle Uhrwerke müssen regelmäßig gewartet werden. Wir empfehlen, mechanische Werke alle 3 – 5 Jahre und Quarzuhren bei jedem Batteriewechsel zu kontrollieren.

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EWIGER KALENDER

Eine Kalenderfunktion bei einer Uhr, die sich automatisch anpasst, um sowohl die unterschiedliche Zahl der Tage in jedem Monat als auch die Schaltjahre berücksichtigen zu können.

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GANGRESERVEANZEIGE

Eine Öffnung oder separate Anzeige bei einer mechanischen Uhr, oft keilförmig, die anzeigt, wie lange die Uhr noch geht, bevor sie wieder aufgezogen werden muss.

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DRÜCKER

Knopf, auf den man drückt, um einen Mechanismus zu betätigen (ein-/auszuschalten). Drücker sind meistens bei Chronographen sowie Uhren mit Minutenschlag und Alarmfunktion zu finden.

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PVD-BESCHICHTUNG

Die Abkürzung PVD steht für Physical Vapor Deposition (physikalische Gasphasenabscheidung), ein hochtechnologisches, vakuumbasiertes Beschichtungsverfahren, bei dem ein sehr strapazierfähiges Finish entsteht.

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QUARZWERK

Ein Uhrwerk, bei dem Zeit mithilfe der extrem schnellen und gleichmäßigen Schwingungen eines Quarzkristalls gemessen wird, der als Taktgeber fungiert. Der Quarzkristall wird von einer Batterie angetrieben. Auch als elektronisches Quarzwerk bekannt.

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REPETITION

Mechanismus, der nach Betätigung eines Drückers oder Schiebehebels die Zeit schlägt. Siehe auch „Minutenrepetition“.

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VERSCHRAUBTE KRONE

Eine Krone, die tief ins Gehäuse geschraubt ist, um die Uhr wasserdichter zu machen. Bietet optimale Stoßsicherheit unter Wasser (bei Stößen gegen Gestein, zufälligen Schlägen, Reibungen etc.) und verhindert das Eindringen von Wasser. Wenn man eine Uhr mit verschraubter Krone einstellen will, muss die Krone zunächst aufgeschraubt werden, bevor sie herausgezogen werden kann, um die Einstellung vorzunehmen.

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AUTO-QUARZWERK

Ein Werk, das die mechanische Energie, die durch die Schwerkraft und die natürlichen Armbewegungen des Trägers erzeugt wird, in elektrische Energie umwandelt, die in einem Akku gespeichert wird und das Quarzwerk antreibt.

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UHRWERK MIT AUTOMATISCHEM AUFZUG

Eine andere Bezeichnung für ein automatisches mechanisches Uhrwerk. Siehe auch „Automatikwerk“ und „Mechanisches Uhrwerk“.

STOSSFESTIGKEIT

Damit eine Uhr als stoßfest bezeichnet werden darf, muss sie bei einem Test eine Krafteinwirkung unbeschadet überstehen, die dem Aufprall auf einen Holzboden aus ca. 1 m Höhe entspricht.

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SKELETTIERTES GEHÄUSE

Das Zifferblatt der Uhr wird „ausgeschnitten“, um durch das durchsichtige Glas und das Zifferblatt auf der Vorderseite oder durch einen transparenten Gehäuseboden Einblick in das Innere eines Uhrwerks zu gewähren. Bei einer Uhr mit skelettiertem Werk sind auch der Rotor, die Räder und andere bewegliche Teile sorgfältig ausgesägt, um die gesamte Uhr auf elegante Weise transparent zu machen.

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SKU-NUMMER

Die Abkürzung SKU steht für den englischen Begriff „Stock Keeping Unit“ (Bestandseinheit)". Die SKU-Nummer ist eine Identifikationsnummer, die zu Inventarisierungszwecken vergeben wird. Entspricht bei Uhren der „Modellnummer“.

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ZENTRALSEKUNDE

Ein Zeiger, der sich in der Zifferblattmitte befindet (anstatt auf einem Nebenzifferblatt). Eine "echte" Zentralsekunde ist nur bei mechanischen Uhren zu finden, und ihr Vorrücken ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar. Bei einer Quarzuhr bewegen sich die Sekundenzeiger sichtbar in sehr kleinen, stetig aufeinander folgenden Sprüngen.

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TACHYMETER

Eine Funktion bei Chronographen. Mithilfe einer Skala, die sich meist auf dem Zifferblattrand befindet, kann die Geschwindigkeit über eine festgelegte Streckenlänge gemessen werden. Wird auch als „Tachometer“ bezeichnet.

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TANK-UHR

Uhr mit einem rechteckigen Gehäuse und schwereren Stegen zu beiden Seiten des Zifferblatts.

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TECHNISCHE REFERNZNUMMER

Eine Nummer (zusätzlich zur SKU-Nummer vergeben), die codierte Informationen zu den Eigenschaften einer Uhr enthält: Gehäusemetall, Plattierung; Größe und Typ des Werks; Armbandmodell; Farbe, Material, Modell des Zifferblatts etc. Die Referenznummer ist in der Regel im Gehäuseboden eingraviert.

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TONNEAU-UHR

Eine rechteckige Uhr mit zwei leicht gewölbten oder konvexen Seiten.

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TOURBILLON

Ein Konstruktionssystem bei einer mechanischen Uhr, das Fehler in der Zeitmessung ausgleicht, die durch die leichten Abweichungen des Gangs zwischen horizontalen und vertikalen Lagen entstehen. Eine seltene und kunstfertige Vorrichtung.

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WASSERDICHTHEIT

Die Fähigkeit einer Uhr, dem Wasserdruck bis zu einer ausgewiesenen Tiefe standzuhalten.

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AUFZUGWELLE

Element, das die Bewegungen der Krone auf das Getriebe überträgt, um den Werkaufzug und die Zeigereinstellung zu ermöglichen.

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HÄUFIG VERWENDETE GEHÄUSE- UND ARMBANDMATERIALIEN

EDELSTAHL

Das populärste Metall zur Fertigung von Uhrengehäusen und -armbändern

Extrem beständig

Besteht aus Stahl, legiert mit Chrom

Nicht nickelfrei, doch die Nickelmoleküle sind eingekapselt; als hypoallergen klassifiziert

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Gold

Edelmetall

Reines Gold (24K) ist zu weich, um bearbeitet zu werden. Daher wird es mit anderen Metallen legiert, um ihm mehr Festigkeit zu verleihen; Beispielsweise besteht 14K Gold aus 14 Teilen Gold und 10 Teilen anderen Metallen

Weißgold entsteht durch Legierung mit Platin; Pink- oder Roségold durch Legierung mit Kupfer

Beständig, elegant

Die Farbe kann sich nicht „abtragen“; das Gold ist integraler Bestandteil des Materials

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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

IST MEIN ARMBAND KRATZFEST BEZIEHUNGSWEISE VOR KRATZERN GESCHÜTZT?

Eine Uhr kann aus kratzfestem Material gefertigt sein, doch kein Material ist wirklich vollständig vor Kratzern geschützt. Halten Sie deshalb beim Umgang mit Ihrer Uhr bitte folgende Empfehlungen ein:

Wickeln Sie Ihre Uhr in ein weiches Tuch ein, bevor Sie sie auf eine harte Oberfläche legen.

Bewahren Sie Ihre Uhr nach Möglichkeit im Original-Etui oder der Original-Box auf.

Legen Sie die Uhr nicht in eine Schublade oder Schmuckschatulle, damit sie nicht zerkratzt wird, wenn sie mit anderen Schmuckstücken in Kontakt kommt.

Tragen Sie Ihre Uhr nicht bei riskanten Tätigkeiten, zum Beispiel beim Heben oder Bewegen schwerer Gegenstände oder beim Sport.

Tragen Sie Ihre Uhr möglichst nicht zusammen mit einem anderen Schmuckstück am selben Handgelenk. Beide könnten sich aneinander reiben und sich gegenseitig zerkratzen.

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WIE WIRKEN SICH MAGNETFELDER AUF MEINE UHR AUS?

Wenn Ihre Uhr starken Magnetfeldern ausgesetzt ist, wird die Zeitmessung beeinträchtigt und die Uhr kann stehenbleiben. Eine Quarzuhr läuft mit derselben Genauigkeit wie zuvor weiter, wenn sie aus dem Magnetfeld entfernt wird. Eine mechanische Uhr muss dagegen möglicherweise entmagnetisiert werden.

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WIE KANN ICH MEINE UHR ZU VERSICHERUNGSZWECKEN SCHÄTZEN LASSEN?

MGI kann Schätzungen für die Uhrenmarken vornehmen, die wir herstellen.

Laden Sie bitte das Reparatur- und Service-Formular herunter, füllen es aus und senden es zusammen mit Ihrer Uhr an die nachstehende Adresse. Markieren Sie auf dem Formular „Bitte schätzen Sie meine Uhr zu Versicherungszwecken“. Nach Erhalt Ihrer Uhr senden wir Ihnen per Email einen Kostenvoranschlag für die Schätzung.

AMERIKA
MGI
109 State Street
Moonachie, NJ 07074
1-800-810-2311

EUROPA
MGI Luxury Group SA
Bahnhofplatz 2 / Place de la Gare 2
2502 Biel / Bienne
SCHWEIZ

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WAS IST EINE „SWISS MADE“ UHR?

Uhrwerke, die in der Schweiz hergestellt wurden, in der die Uhrmacherkunst vor Jahrhunderten ihren Anfang nahm, werden heute weltweit für überragende Handwerkskunst, innovatives Design und Prestige geschätzt.

Gleich ob mechanische oder Quarzwerke – Schweizer Uhrwerke sind ein Synonym für außergewöhnliche Qualität.

Sie sind bekannt für ihre Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Wasserdichtheit und Stoßfestigkeit. Sie bestehen nur aus den hochwertigsten Materialien.

Sie müssen bestimmten Kriterien genügen und strenge Prüfungen in der Schweiz bestehen, bevor sie das Siegel „Swiss Made“ tragen dürfen.

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MUSS ICH MEINE AUTOMATIKUHR (UHR MIT AUTOMATISCHEM AUFZUG) AUFZIEHEN?

Mechanische Uhren mit Automatikwerk haben eine Feder, die durch die gewöhnlichen, täglichen Armbewegungen des Trägers aufgezogen wird. Die Armbewegungen bewirken, dass ein Rotor in der Uhr Bewegung (Energie) auf das Federhaus überträgt und damit die Zugfeder aufzieht.

Ein wichtiges Merkmal jeder Uhr mit automatischem Aufzug ist die „Gangreserve“. Wenn die Gangreserve erschöpft ist, weil die Uhr längere Zeit nicht getragen wurde, können Sie durch manuelles Aufziehen (ca. 20 Umdrehungen der Krone) eine erste Gangreserve anlegen. Um die Gangreserve zu erhalten, muss die Uhr, wie oben beschrieben, kontinuierlich und aktiv getragen werden. Wenn Sie Ihre Uhr täglich tragen, ziehen Sie sie am besten alle zwei Wochen manuell auf, damit die Räder beweglich bleiben und das Schmiermittel nicht eintrocknet. Wenn Sie die Uhr nicht täglich tragen, empfehlen wir Ihnen, sie ca. dreimal pro Woche aufzuziehen, damit sie kontinuierlich in Gang bleibt. Sie können eine Automatikuhr, die Sie nicht täglich tragen, auch in einen Uhrenbeweger einlegen. Dieser ahmt die natürlichen Armbewegungen nach, sodass Ihre Automatikuhr in Gang bleibt.

Im Gegensatz dazu muss die Zugfeder bei einer mechanischen Uhr mit Handaufzug durch Drehen der Krone von Hand aufgezogen werden. Das Aufziehen ist jedes Mal erforderlich, wenn die Uhr keine Energie mehr hat.

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